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Deedy Das: Neuer AI-Star im VC-Gründerkreis

Deedy Das, ein junger Venture-Capital-Investor bei Menlo Ventures, hat sich in nur anderthalb Jahren zu einer der aufstrebenden Figuren in der Tech-Investmentszene entwickelt. Nach Stationen bei Facebook, Google und als früher Mitarbeiter bei Glean – einem Unternehmen, das von einer Null-Produkt-Grundlage zu einer Bewertung von 7,2 Milliarden Dollar aufstieg – bringt er tiefgreifende technische Expertise mit. Seine Fähigkeit, komplexe KI-Technologien zu verstehen und zu bewerten, hat ihn zu einem gefragten Berater für Startups im Bereich künstlicher Intelligenz, Infrastruktur und Unternehmenssoftware gemacht. Besonders auffällig ist sein Engagement im Rahmen des 100-Millionen-Dollar-Anthology-Funds, eines Joint Ventures zwischen Menlo Ventures und Anthropic, das er maßgeblich mitgeprägt hat. Ein entscheidender Moment seiner Karriere war die Unterstützung von OpenRouter, einem Plattform-Anbieter, der Entwicklern Zugriff auf mehrere große Sprachmodelle ermöglicht. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch kein Partner war, erkannte Das die strategische Bedeutung der Plattform – bereits aus eigener Erfahrung, da er ein ähnliches Tool bei Glean entwickelt hatte. Sein überzeugtes Engagement half, die erste Investition über den Anthology-Fund zu initiieren, gefolgt von einer führenden Rolle bei der 40-Millionen-Dollar-Series-A. In nur einem Jahr stieg die Token-Verarbeitung von OpenRouter von 10 auf über 250 Billionen – ein klares Zeichen für exponentielles Wachstum und starke Nutzung. Neben OpenRouter hat Das auch in Unternehmen wie Wispr Flow – eine App, die unstrukturierte Sprache in professionelle Texte umwandelt – und Goodfire, ein Forschungslabor zur Erklärbarkeit von KI-Modellen, investiert. Beide Projekte kamen über den Anthology-Fund, wurden aber von Menlo Ventures nachfolgend mit weiteren Mitteln ausgestattet. Seine Fähigkeit, zwischen echter Innovation und Hype zu unterscheiden, zeigte sich auch, als er bei einem Pitch die Retentionskurve eines Startups skeptisch prüfte. Mit Hilfe von Claude Code entdeckte er, dass die Daten manipuliert waren – ein klares Beispiel für die Bedeutung technischer Due Diligence in der heutigen KI-Ära. Dass er selbst KI-Tools für seine tägliche Arbeit nutzt – von der Automatisierung von E-Mails bis zur Erstellung von News-Aggregatoren – unterstreicht die Ironie: Venture-Firmen investieren in die Zukunft, aber selten nutzen sie selbst die neuesten Technologien. Das ist eine Haltung, die ihn von traditionellen Investoren abhebt. Sein Weg von Ingenieur zu Partner bei Menlo Ventures spiegelt eine größere Trendwende wider: Venture-Capital-Firmen suchen zunehmend Menschen aus der technischen Praxis, nicht nur aus Banken oder Beratung. Das Vertrauen der Gründer, die mit ihm „technisch“ reden können, ist entscheidend – wie Tim Tully von Menlo betont. Industry-Insider sehen in Deedy Das eine neue Generation von VC-Investoren: technisch versiert, visionär und unbeeindruckt von Hype. Sein Erfolg ist nicht nur Ergebnis von Glück, sondern von tiefem Verständnis, analytischer Scharfsinnigkeit und der Fähigkeit, frühzeitig auf künftige Trends zu setzen. Mit seiner Kombination aus technischer Expertise, strategischem Blick und menschlichem Zugang ist er ein Musterbeispiel dafür, wie die Zukunft des Venture Capital aussieht – und warum sie mehr denn je von den „Trenches“ der Technologie lebt.

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