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Musk und Altman streiten erneut um OpenAI und dessen Richtung

Elon Musk und Sam Altman haben ihre kontroverse Auseinandersetzung um die Zukunft von OpenAI erneut aufgefrischt, diesmal auf der Social-Media-Plattform X. Nachdem Altman in einem Beitrag auf X über den Versuch berichtet hatte, eine Tesla-Bestellung zu stornieren, reagierte Musk mit der Behauptung: „Du hast eine Nonprofit-Organisation gestohlen.“ Die Spannungen zwischen den beiden Tech-Pionieren, die 2015 gemeinsam OpenAI gegründet hatten, sind seit Musk’s Ausscheiden aus dem Board im Jahr 2018 kontinuierlich eskaliert. Während Musk 2023 seine eigene KI-Firma xAI gründete, bleibt Altman als CEO bei OpenAI, das seit 2022 mit dem Erfolg von ChatGPT weltweit Aufmerksamkeit erregt hat. Altman antwortete am Sonntag mit einer mehrteiligen Reaktion, in der er betonte, dass er es war, der das von Musk verlassen gegangene Projekt „zum größten Nonprofit der Welt“ entwickelt habe. Er erinnerte daran, dass Musk selbst 2018 eine Übernahme von OpenAI durch Tesla angestrebt und die Chancen auf Erfolg mit 0 % bewertet hatte – eine Ironie, die Altman nun als Argument nutzt. „Du hast eine großartige KI-Firma und wir auch“, schrieb er. Am Ende fragte er rhetorisch: „Können wir uns nicht alle einfach weiterentwickeln?“ Die jüngste Runde der verbalen Auseinandersetzung begann mit einem Screenshot, den Altman veröffentlichte: ein E-Mail-Verkehr aus Juli 2018, in dem er eine Reservierung für einen Tesla Roadster im Wert von 45.000 US-Dollar bestätigt und später eine Rückerstattung von 50.000 US-Dollar beantragt hatte – die Anfrage wurde jedoch abgelehnt. Der Vorfall diente als Anlass für Musk, Altman zu kritisieren, der sich nun als „einfach nur ein Kunde“ darstellt. Musk hatte OpenAI ursprünglich als Open-Source-Nonprofit gegründet, um Google entgegenzuwirken. Doch seit der Umwandlung in eine for-profit-Struktur im Oktober 2023 – unter der Bezeichnung OpenAI Group PBC – kritisiert er, dass das Unternehmen von Microsoft dominiert und nicht mehr den ursprünglichen Werten entspricht. In Gerichtsakten behauptete Musk, Altman und Greg Brockman hätten ihn über die Absichten des Unternehmens getäuscht. Seine Anwälte forderten eine einstweilige Verfügung, um die Umwandlung zu stoppen, konnten jedoch nicht verhindern, dass OpenAI den Schritt vollzog. Trotz der Umwandlung bleibt die OpenAI Foundation – die neue Nonprofit-Organisation – Eigentümerin der for-profit-Tochter. Laut einer Mitteilung ist die Foundation aktuell an einem Unternehmen mit einem geschätzten Wert von 130 Milliarden US-Dollar beteiligt und damit eine der bestfinanzierten philanthropischen Organisationen der Welt. Beide Entitäten sollen weiterhin gemeinsam an der Entwicklung von KI-Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen arbeiten. Die Auseinandersetzung zwischen Musk und Altman ist mehr als ein persönlicher Streit – sie spiegelt die tiefgreifenden Spannungen wider, die sich in der KI-Industrie zwischen Open-Source-Ideen, kommerzieller Dominanz und ethischen Verpflichtungen auftun. Während Altman den Erfolg von OpenAI als Beweis für die Notwendigkeit einer hybriden Struktur darstellt, sieht Musk darin eine Verrat der ursprünglichen Vision. Die Debatte bleibt aktuell und wird weiterhin von der Öffentlichkeit und der Tech-Welt intensiv verfolgt.

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