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Marketer setzen 2026 auf Digital und KI mit wachsenden Budgets

Markenexperten planen für 2026 eine deutliche Erhöhung ihrer Marketingbudgets, getrieben von wachsender Optimismus und einem strategischen Fokus auf messbare Ergebnisse. Laut einer neuen Studie von Clutch wollen 60 Prozent der kleinen Unternehmen ihre Marketingausgaben erhöhen, während 78 Prozent der Marketer eine positive Erwartungshaltung gegenüber dem kommenden Jahr aufweisen. „Marketer sind zuversichtlich und investieren gezielt“, sagt Anna Peck, Analystin bei Clutch. „Teams reorganisieren ihre Budgets, um steigende Erwartungen an die ROI-Leistung und sich verändernde Kundenverhalten zu berücksichtigen.“ Die Budgetentwicklung zeichnet sich durch Flexibilität und strategische Neuausrichtung aus: 85 Prozent der Marketingteams erwarten Anpassungen, wobei die Umstrukturierung von Ausgaben im Vordergrund steht – nicht jedoch Kürzungen. Fast die Hälfte (48 Prozent) plant, mehr als die Hälfte ihres Budgets in digitale Kanäle zu investieren, was auf eine verstärkte Orientierung an leistungsorientierten Maßnahmen hindeutet. Treiber dieser Entwicklung sind der zunehmende Druck auf die Rentabilität, sich wandelnde Kundenpräferenzen und der Bedarf an agiler Planung. Digitale Kanäle gewinnen weiter an Bedeutung: Inhaltsmarketing und SEO (45 Prozent), digitale Werbung (43 Prozent), Branding und kreative Entwicklung (41 Prozent) sowie Sponsoring und strategische Partnerschaften (35 Prozent) stehen im Fokus. Gleichzeitig sinkt der Anteil an traditionellen Medien: Etwa ein Drittel der Marketer plant, in TV, Print, Radio oder Außenwerbung zu reduzieren. Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend eingesetzt – 61 Prozent nutzen sie bereits für Datenanalyse, Mediaplanung oder Personalisierung. Dennoch planen 83 Prozent, weniger als 20 Prozent ihres Gesamtbudgets für KI-Tools bereitzustellen. „Marketer sehen KI als praktisch und nützlich, investieren aber mit Bedacht und nicht in großem Maßstab“, betont Peck. Trotz hoher Zuversicht – 76 Prozent glauben, dass ihre aktuelle Strategie den Unternehmenszielen dient – bleibt die Nachweisbarkeit von Umsatzwirkung eine große Herausforderung: 34 Prozent geben an, dass es ihnen schwerfällt, direkten Einfluss auf den Umsatz oder messbare Ergebnisse zu belegen. Dennoch ist die Unterstützung durch die Führungsebene weiterhin stark: 72 Prozent berichten, dass Führungskräfte neue Ideen offen gegenüberstehen, wenn sie mit klarem Argumentationsrahmen und erwarteten Ergebnissen präsentiert werden. Die vollständige Studie ist auf der Clutch-Website verfügbar. Clutch ist weltweit führender Marktplatz für B2B-Dienstleister und unterstützt mehr als eine halbe Million Unternehmer monatlich bei der Auswahl vertrauenswürdiger Agenturen auf Basis fundierter Kundenbewertungen und tiefgreifender Analysen. In der Branche wird die Entwicklung als Zeichen einer Reifung der Marketingstrategien gesehen. „Die Kombination aus digitaler Transformation und verantwortungsvollem KI-Einsatz zeigt, dass Marketer nicht mehr nur nach Trends, sondern nach messbaren Wirkungen entscheiden“, sagt ein Branchenexperte. Die klare Priorisierung von ROI und Flexibilität unterstreicht, dass Marketing zunehmend als strategischer Geschäftspartner wahrgenommen wird. Unternehmen wie Clutch etablieren sich als zentrale Plattformen, die Transparenz und fundierte Entscheidungsfindung fördern – ein Trend, der auch 2026 und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen dürfte.

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