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NVIDIA treibt mit Partnern die industrielle Digitalisierung in den USA voran

NVIDIA hat auf der GTC in Washington, D.C. die strategische Rolle von Physical AI und Omniverse-Technologien bei der Wiederbelebung der amerikanischen Fertigungsindustrie hervorgehoben. Unter Führung von NVIDIA und führenden Herstellern, Softwareentwicklern und Roboterfirmen werden digitale Zwillinge von Fabriken, autonome Kooperationsroboter und künstliche Intelligenz eingesetzt, um Arbeitskräftemangel zu überwinden und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken. Jensen Huang, CEO von NVIDIA, betonte, dass Fabriken durch AI in intelligente, selbstlernende Systeme verwandelt werden – die Triebkräfte einer neuen industriellen Revolution. Als zentrales Werkzeug fungiert das erweiterte „Mega“-Omniverse-Blueprint, das nun auch die Entwicklung und Simulation von Fabrik-Digitalzwillingen unterstützt. Siemens ist erste Firma, die eine Software für digitale Zwillinge auf Basis dieses Blueprints entwickelt hat, die nun im Rahmen der Xcelerator-Plattform im Beta-Test ist. Sie verbindet präzise 3D-Modelle mit Echtzeit-Betriebsdaten und ermöglicht Simulation, Optimierung und Monitoring in Echtzeit. Unter anderem FANUC und Foxconn Fii unterstützen nun 3D-OpenUSD-basierte Digitalzwillinge ihrer Roboter, sodass Hersteller Geräte einfach per Drag-and-Drop in ihre virtuellen Fabriken integrieren können. Huang zeigte exemplarisch, wie Foxconn mit Omniverse die Planung und Optimierung seiner neuen 242.287 Quadratmeter großen Produktionsanlage in Houston für die Herstellung von NVIDIA-AI-Infrastruktur beschleunigt. Insgesamt wurden bis 2025 Investitionen in Höhe von 1,2 Billionen US-Dollar in die US-Produktionskapazität angekündigt – vor allem von Elektronik-, Pharmazeutika- und Halbleiterunternehmen. Unternehmen wie Belden, Caterpillar, Lucid Motors, Toyota, TSMC und Wistron nutzen Omniverse, um digitale Zwillinge zu erstellen, Prozesse zu automatisieren, Wartung vorherzusagen und Roboter zu trainieren. Robotik-Unternehmen setzen auf NVIDIAs dreiteilige Architektur: Figure und NVIDIA kooperieren bei der Entwicklung humanoider Roboter mit der Helix-Modellarchitektur und dem Isaac-Platform für Simulation. Agility Robotics’ Digit nutzt Isaac Lab für Reinforcement Learning und wird mit dem Jetson AGX Thor™-Modul angetrieben, um in dynamischen Umgebungen sicher zu agieren. Amazon Robotics verkürzt die Entwicklungszeit von Manipulations- und Mobilrobotern erheblich durch Simulation – der BlueJay-Roboter wurde innerhalb von knapp einem Jahr von der Idee zur Produktion gebracht. Skild AI und FieldAI entwickeln allgemeine Roboter-Grundmodelle, die über verschiedene Körpertypen hinweg lernen, unterstützt durch Isaac Lab und NVIDIA Cosmos. NVIDIA stärkt die Infrastruktur mit Edge-Plattformen wie IGX Thor™ und kooperiert mit Google Cloud und Microsoft Azure, um Blackwell-GPUs für industrielle und medizinische Anwendungen bereitzustellen. Die Integration von AI und Simulation beschleunigt die digitale Transformation der Industrie und positioniert die USA als globalen Führer in der Entwicklung intelligenter, resilienter und effizienter Fertigungssysteme. Industrieexperten sehen in der NVIDIA-Initiative einen Meilenstein für die digitale Transformation der industriellen Produktion. Die Kombination aus Physical AI, Digital Twins und skalierbaren Roboterplattformen wird nicht nur Produktivität steigern, sondern auch die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten stärken. Unternehmen wie TSMC, Foxconn und Caterpillar zeigen, dass die Technologie bereits heute maßgeblich zur Effizienzsteigerung beiträgt. Die Zusammenarbeit zwischen Hardwareherstellern, Softwareanbietern und Industriekonzernen unterstreicht, dass die Reindustrialisierung der USA nicht nur technologisch, sondern auch strategisch und wirtschaftlich tragfähig ist.

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