Uber-ChefPRODUCTOR nutzen AI-Tools für Zusammenfassungen und Brainstorming
Sachin Kansal, der Chief Product Officer (CPO) von Uber, hat kürzlich in einer Episode des "Lenny's Podcast" Offenlegungen über seine tägliche Arbeit mit KI-Tools gemacht. Kansal, der vor acht Jahren als Direktor des Produktmanagements zu Uber kam und im letzten Jahr zum Produktchef aufgestiegen ist, nutzt OpenAI’s ChatGPT und Googles Gemini, um langwierige Berichte zusammenzufassen. Einige dieser Berichte sind 50 bis 100 Seiten lang, sodass Kansal nie genug Zeit hätte, sie alle zu lesen. Mit Hilfe von ChatGPT und Gemini kann er sich schneller mit den aktuellen Entwicklungen und den Gefühlen der Fahrgäste in verschiedenen Märkten wie Südafrika, Brasilien und Korea vertraut machen. Kansal betonte, dass diese Tools ihn dabei unterstützen, informiert zu bleiben, ohne tief in das Material einzutauchen. Ein weiterer Einsatzbereich für KI-Tools ist die Verwendung als Forschungsassistent. Kansal erzählte, dass sein Team kürzlich an einer neuen Fahrerfunktion arbeitete und er ChatGPTs erweiterte Forschungsfunktion nutzte, um Informationen über mögliche Fahrerreaktionen zu sammeln. "Es ist ein unglaublicher Forschungsassistent und absolut ein Ausgangspunkt für Brainstorms mit meinem Team, bei denen wir einige wirklich gute Ideen entwickeln können," sagte Kansal. Im April forderte Dara Khosrowshahi, der CEO von Uber, seine etwa 30.000 Mitarbeiter dazu auf, mehr KI-Tools zu nutzen. Er betonte, dass das Arbeiten mit KI-Agenten, um zu codieren, innerhalb eines Jahres bei Uber unerlässlich werden würde. Auf eine Anfrage von Business Insider hin reagierte Uber nicht sofort. Kansal hat außerdem vor, NotebookLM von Google Labs in sein Arsenal aufzunehmen. Dieses Tool ist besonders nützlich für die Interaktion mit Dokumenten und bietet eine "Audio Overview"-Funktion, die hochgeladenen Inhalt in Form einer künstlichen Diskussion zweier KI-Modelle zusammenfasst. "Ich kenne viele Menschen, die damit angefangen haben, und das ist die nächste Sache, die ich ausprobieren werde," sagte Kansal. "Das Fähigkeiten von NotebookLM, Audio-Podcasts basierend auf Informationen zu erstellen, finde ich fantastisch." NotebookLM wurde Mitte 2023 lanciert und hat schnell an Popularität gewonnen. Es wird von Forschern und KI-Enthusiasten gleichermaßen geschätzt. Einer der bekanntesten Befürworter ist Andrej Karpathy, der ehemalige Director of AI bei Tesla und Mitbegründer von OpenAI. In einem Post auf X im September lobte er die Podcast-Funktion von NotebookLM und meinte, dass sie möglicherweise "ein ganz neues Gebiet hochinteraktiver LLM-Produktformate" erschließe. "Es fühlt sich an wie die frühen Tage von ChatGPT. Vielleicht übertreibe ich," schrieb er. Die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und NotebookLM zeigt, wie Unternehmen wie Uber zunehmend von der Effizienz und den Vorteilen solcher Technologien profitieren. Kansals Beispiele unterstreichen die breite Palette von Anwendungen, die KI in der modernen Arbeitswelt bieten kann, von der raschen Zusammenfassung komplexer Berichte bis hin zur Unterstützung bei Brainstorming-Sessions. Dies deutet darauf hin, dass KI-Tools in Zukunft einen noch größeren Stellenwert in der Unternehmensstrategie haben werden. Uber selbst ist ein globales Unternehmen, das sich ständig weiterentwickelt und anpasst. Die Integration von KI in verschiedene Prozesse und Funktionen spiegelt die Vision wider, technologische Innovationen zu nutzen, um die Customer Experience zu verbessern und effizientere Geschäftsprozesse zu schaffen. Kansals Einsatz von KI-Tools ist Teil dieses breiteren Ansatzes, der darauf abzielt, das Unternehmen sowohl intern als auch extern wettbewerbsfähig zu halten. Die Reaktionen von Branchenexperten wie Karpathy auf NotebookLM deuten darauf hin, dass diese Technologie bereits jetzt als wegweisend angesehen wird und potenziell neue Möglichkeiten eröffnet, Informationen auf zwingende Weise zu vermitteln. Kansal hofft, dass NotebookLM ihm helfen wird, komplexes Wissen auf eine audiovisuelle Weise zu organisieren und zu präsentieren, was besonders für interaktive Formate wie Podcasts von Vorteil sein könnte.
