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Bizarre Tech bei CES 2026: von holografischem Panda bis klingender Lutschpastillen

Bei der CES 2026 haben sich nicht nur große Tech-Riesen mit wegweisenden Innovationen präsentiert, sondern auch einige überraschende, fast schon bizarre Produkte, die das Publikum zwischen Staunen und Kopfschütteln hin- und herschwanken lassen. Eines der auffälligsten Highlights ist Razers Projekt AVA – ein 5,5-Zoll-großes, holographisches Desk-Companion-System, das ursprünglich als AI-Coach für Esports entwickelt wurde. Nun fungiert es als animierte, interaktive Assistentin, die in Form von Anime-Charakteren wie Kira oder Zane erscheint. Mit Augenverfolgung, lebensechten Bewegungen, Lippen-Sync und emotionaler Reaktion verbindet es Gaming-Unterstützung, Produktivitätshilfe und sogar persönliche Beratung. Die ständige Beobachtung durch die eingebaute Kamera – die den Nutzer und den Bildschirm im Auge behält – sorgt für ein unbehagliches, fast überwachendes Gefühl, obwohl es sich derzeit noch in der Konzeptphase befindet. Ein weiterer Hingucker ist der AI-Panda An’An von Mind with Heart Robotics, ein kuscheliger Roboter-Panda, der speziell für ältere Menschen entwickelt wurde. Mit Sensoren an allen Körperteilen reagiert er auf Berührungen, erinnert sich an Stimme und Interaktionsmuster und passt sich so an die Bedürfnisse des Nutzers an. An’An soll gegen Einsamkeit helfen, Erinnerungsleistungen stärken, Alltagstasks erinnern und über den Gesundheitszustand der Nutzer an Pflegekräfte berichten. Sein emotionaler AI-Algorithmus macht ihn zu einem personalisierten Begleiter, der nicht nur technisch, sondern auch emotional anspricht. Auch in der Küche gibt es unerwartete Fortschritte: Govee Life präsentiert den Smart Nugget Ice Maker Pro, einen $499,99 teuren, kabellosen Eisspender, der mit künstlicher Intelligenz arbeitet, um Lärm zu minimieren. Dank des AI NoiseGuard-Systems erkennt er, wann der Motor zu rattern beginnt, und defrosts automatisch, bevor es laut wird. In nur sechs Minuten produziert er bis zu 60 Pfund Eis pro Tag, wobei der Behälter 3,5 Pfund fasst. Obwohl der Preis hoch ist, verspricht er ein nahezu geräuschloses Eisspender-Erlebnis. Dann gibt es die ultrasonische Messerklinge von Seattle Ultrasonics, die bei über 30.000 Schwingungen pro Sekunde vibriert und so Lebensmittel wie Gemüse, Fleisch oder Brot mit minimalem Druck durchschneidet. Die Vibration ist laut Hersteller völlig lautlos und spürbar – ideal für anspruchsvolle Küchenprofis oder Menschen mit Handproblemen. Für $399 ist sie bereits vorbestellbar. Zum Schluss die musikalische Süßigkeit: Lollipop Star stellt einen „Musik-Lutscherp“ vor, der über Knochenleitung Musik direkt ins Gehirn überträgt – während man ihn im Mund hält. Mit drei Künstlern zur Auswahl (Ice Spice, Akon, Armani White) und einer fruchtigen Note kombiniert er Genuss und Unterhaltung. Diese Produkte zeigen, dass CES 2026 nicht nur über Zukunftstechnologie, sondern auch über grenzwertige Kreativität und emotionale Technologie diskutiert. Während einige Geräte wie der AI-Panda oder das holographische Assistenzsystem ernsthafte soziale Herausforderungen adressieren, sind andere – wie der musikalische Lutscher oder der vibrate Käsebrett – mehr Experimente, die die Grenzen von Alltagstechnik verschieben. Branchenexperten sehen darin ein Zeichen für die zunehmende Verflechtung von Emotion, KI und Alltagsgegenständen. Ob diese Geräte jemals in Massenproduktion gehen, bleibt offen – aber sie zeigen, dass die Zukunft der Technik nicht nur funktional, sondern auch bunt, seltsam und menschlich sein kann.

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