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Humans& sammelt 480 Mio. USD bei Startup-Gründern von Anthropic, xAI und Google

Humans&, ein von ehemaligen Mitarbeitern von Anthropic, xAI und Google gegründeter KI-Startup mit menschenzentrierter Philosophie, hat eine Rekord-Samenfinanzierung von 480 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 4,48 Milliarden Dollar abgeschlossen. Wie die New York Times berichtet, zählen zu den Investoren der Nvidia, Amazon-Gründer Jeff Bezos sowie renommierte Risikokapitalfirmen wie SV Angel, Google Ventures und Emerson Collective, das Unternehmen von Laurene Powell Jobs. Der Deal unterstreicht die wachsende Investitionsbereitschaft in Startups, die von ehemaligen Schlüsselmitarbeitern großer KI-Labore ausgehen. Die Kerngruppe von Humans& besteht aus hochkarätigen Fachleuten: Andi Peng, ehemaliger Anthropic-Forscher, der an der Weiterentwicklung von Claude 3.5 bis 4.5 sowie an Verstärkungslernen gearbeitet hat; Georges Harik, Google’s siebter Mitarbeiter, der maßgeblich an der Entwicklung der ersten Google-Werbesysteme beteiligt war; sowie Eric Zelikman und Yuchen He, ehemalige xAI-Forscher, die an der Entwicklung des Grok-Chatsbots mitwirkten. Zudem ist Noah Goodman, Professor für Psychologie und Informatik an der Stanford University, Teil des Teams. Die etwa 20 Mitarbeiter stammen zudem aus OpenAI, Meta, Reflection, AI2 und dem MIT – eine Kombination aus akademischer Tiefe und industrieller Erfahrung. Humans& will KI nicht als Ersatz für menschliche Arbeit, sondern als Werkzeug zur Verbesserung menschlicher Zusammenarbeit nutzen. Ziel ist es, eine Art intelligente, kontextbewusste Kommunikationsplattform zu schaffen – vergleichbar mit einem Instant-Messaging-Tool, das durch KI-Aufgaben wie Informationsanfragen, Speicherung von Kontext und selbstständige Nachverfolgung von Aufgaben erweitert wird. Die Firma will bestehende KI-Methoden neu kombinieren, um Systeme zu entwickeln, die über längere Zeiträume hinweg mit Benutzern interagieren können, sich an deren Bedürfnisse anpassen und gemeinsam mit ihnen arbeiten. Dazu gehören Forschungsschwerpunkte wie Langzeit-Reinforcement-Learning, kollaborative Multi-Agent-Systeme, erweiterte Gedächtnisarchitekturen und tiefere Benutzermodellierung. Ein zentrales Anliegen ist die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Forschung und Produktentwicklung. Humans& will nicht nur neue KI-Modelle bauen, sondern auch neue Wege finden, wie Menschen mit KI in komplexen Organisationen und Gemeinschaften effektiv zusammenarbeiten können. Die Firma sieht sich als „tieferer Verbindungsanker“, der KI als unterstützende Kraft in menschlichen Netzwerken etablieren will. Industrielle Beobachter sehen in dem Investment ein klares Signal: Die nächste Generation der KI-Entwicklung dreht sich zunehmend um menschliche Interaktion, Kontextbewusstsein und langfristige Zusammenarbeit – nicht nur um reine Leistungsfähigkeit. Die starke Rückendeckung durch Bezos und Nvidia deutet auf strategische Interessen in der KI-Hardware- und -Software-Ökologie hin. Mit einer so hohen Bewertung für ein drei Monate altes Unternehmen unterstreicht Humans& das Vertrauen in die Fähigkeit seiner Gründungsteams, die KI-Revolution nicht nur technologisch, sondern auch ethisch und sozial verantwortungsvoll voranzutreiben.

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