Google Earth AI erweitert Zugang und unterstützt Katastrophenhilfe mit geospatialer KI
Bei Naturkatastrophen helfen Google-Produkte wie Search und Maps Milliarden Menschen, lebenswichtige Entscheidungen zu treffen. Die von Google bereitgestellte Hochwasserprognose deckt mittlerweile mehr als zwei Milliarden Menschen ab und liefert vor schweren Flussüberflutungen präzise Warnungen. Organisationen wie World Vision konnten so Trinkwasser und Nahrung in betroffene Gebiete bringen, wo sie am dringendsten benötigt wurden. Während der verheerenden Wildbrände in Kalifornien im Jahr 2025 erreichten wir 15 Millionen Menschen in Los Angeles mit Krisenwarnungen, die von lokalen Behörden stammten, und zeigten ihnen in Google Maps, wo sie Schutz finden konnten. Diese Leistungen basieren auf geospatialen KI-Modellen, die nicht nur für Überschwemmungen und Brände, sondern auch für Zyklone, Luftqualität und weitere Umweltbedrohungen eingesetzt werden. Kürzlich stellte Google Earth AI vor – eine Plattform, die diese geospatialen KI-Modelle bündelt, um die dringendsten globalen Herausforderungen zu bewältigen. Earth AI beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung im Modellieren der Erde, kombiniert mit modernsten Vorhersagemodellen und der fortschrittlichen Schlussfolgerungskapazität von Gemini. Damit können Unternehmen, Städte und gemeinnützige Organisationen in Minuten tiefgreifende Erkenntnisse gewinnen, die früher Jahre an komplexer Analyse erforderten. Heute erweitern wir die Fähigkeiten und den globalen Zugang zu Earth AI. Ein zentrales Element ist die neue Funktion „Geospatial Reasoning“, ein Framework, das von Gemini angetrieben wird und automatisch verschiedene Earth AI-Modelle – wie Wettervorhersagen, Bevölkerungskarten und Satellitenbilder – verknüpft, um komplexe Fragen zu beantworten. Statt nur zu wissen, wo ein Sturm landen könnte, ermöglicht Geospatial Reasoning nun, gleichzeitig die am stärksten gefährdeten Gemeinden und gefährdete Infrastruktur zu identifizieren. Ein Beispiel ist die NGO GiveDirectly, die durch die Kombination von Hochwasser- und Bevölkerungsdichtedaten gezieltere Hilfsmaßnahmen planen kann. Die Plattform wird nun für ausgewählte Organisationen als „Trusted Tester“ angeboten. Interessierte soziale Organisationen können sich über Google.org und die nichtkommerziellen Zugangsprogramme für zukünftige Unterstützung bewerben. Diese Fortschritte unterstreichen, wie KI und Geodaten gemeinsam zur Verbesserung der Katastrophenprävention und -reaktion beitragen können – mit einem Fokus auf Gerechtigkeit, Effizienz und schnelle Reaktion auf globale Herausforderungen.
