HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

vor 8 Monaten

OpenAI-Ingenieur rät Studenten zu Praktika bei großen Tech-Unternehmen und Startups

OpenAI-Ingenieur: Studenten sollten in großen Technologieunternehmen und Start-ups Praktika absolvieren Soll man nach dem Studium in einem großen Technologieunternehmen oder in einem Start-up anfangen? Eine Ingenieurin von OpenAI gibt ihre Meinung dazu. Janvi Kalra, eine KI-Ingenieurin bei OpenAI, rät Studenten, nach ihrem Studium mindestens ein Praktikum in einem großen Technologieunternehmen (Big Tech) und eines in einem Start-up zu machen. Auf diese Weise könnten sie einen besseren Überblick über die verschiedenen Karrierewege erhalten, wie sie in einer Episode des Podcasts "The Pragmatic Engineer" erklärte. Kalra selbst hat Praktika bei Microsoft und Google absolviert, bevor sie für den Produktivitätsstart-up Coda arbeitete und dann in ihre aktuelle Position bei OpenAI wechselte. Sie betont, dass beide Pfade ihre Vorteile und Nachteile haben. Ein Vorteil von Big Tech ist die Möglichkeit, Software zu entwickeln, die für eine große Skala tauglich ist, sagte Kalra. „Es ist sehr anders, etwas zu bauen, das funktioniert, als etwas zu bauen, das unter Millionen von Anfragen weltweit stabil bleibt, insbesondere wenn Redis ausfällt.“ Sie fügte hinzu, dass man in solchen Unternehmen oft an Projekten arbeiten kann, die weniger Druck auf sich haben, sofort erfolgreich zu sein. „In Big Tech hast du die Chance, an ambitionierten Projekten zu arbeiten, die vielleicht noch nicht rentabel sind, aber langfristig viel Potenzial haben.“ Kalra hob auch praktische Vorteile hervor, wie das schnellere Erhalten einer Arbeitserlaubnis, höhere durchschnittliche Gehälter und die größere Anerkennung, die mit einer Position in einem großen Unternehmen verbunden ist. „Die Rolle eines L5-Ingenieurs bei Google wird von vielen Arbeitgebern höher bewertet als die gleiche Position in einem Start-up, besonders wenn dieses nicht sehr erfolgreich wird.“ Dennoch seien auch Start-ups eine gute Wahl, betonte Kalra. Ein wesentlicher Vorteil sei hier die enorme Menge an Programmiercode, die man produziert. „Bei Start-ups gibt es oft mehr Probleme als Menschen, und so erhält man Zugang zu Null-bis-Eins-Problemen, die man in großen Unternehmen selten findet.“ Ein weiterer Vorteil sei die Vielfalt der Aufgaben, die einen bereichern und auf verschiedenen Gebieten Expertise entwickeln lassen. „Manchmal arbeitest du im Frontend an einer Wachstumsstrategie, und im nächsten Quartal schreibst du Terraform-Code. Und das gilt nicht nur für Softwareentwicklung, sondern auch für nicht-technische Fähigkeiten, wie das Verstehen, wie das Geschäft funktioniert.“ Start-ups bieten zudem mehr Verantwortung und die Möglichkeit, den Unternehmenserfolg signifikant zu beeinflussen. „Du hast mehr Mitspracherecht und kannst Ideen vorschlagen, die du für wichtig hältst, und diese dann umsetzen.“ Kalra empfiehlt, so früh wie möglich sowohl in einem Start-up als auch in einem großen Unternehmen zu arbeiten. „Da Big Tech und Start-ups so unterschiedliche Erfahrungen bieten und man bei jedem viel lernt, wäre es bildungsfördernd, ein Praktikum in einem Start-up und eines in einem großen Unternehmen zu machen, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.“ Kalra reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Business Insider. Industrieinsider evaluieren Kalras Ansicht positiv. Sie sehen es als eine ausgezeichnete Strategie, um einen breiten Wissenshorizont und vielseitige Fähigkeiten zu erlangen, was in der heutigen dynamischen Technologiebranche von unschätzbarem Wert ist. OpenAI ist ein führendes Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz und hat erheblich zur Entwicklung fortschrittlicher KI-Technologien beigetragen. Kalras eigene Karriereentwicklung von Microsoft und Google über Coda zu OpenAI illustriert, wie vielfältig und wertvoll eine solche Mischung aus Erfahrungen sein kann.

Verwandte Links

OpenAI-Ingenieur rät Studenten zu Praktika bei großen Tech-Unternehmen und Startups | Aktuelle Beiträge | HyperAI