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OpenAI gibt EU Zugriff auf Cyber-Modell

OpenAI kündigte am Montag an, den Zugang zu seinem neuesten Cybersicherheitsmodell GPT-5.5-Cyber für EU-Institutionen und Partner freizugeben. Das Modell ist eine Variante des jüngsten KI-Modells von OpenAI und wird in begrenzter Vorschauversion nur geprüften Sicherheitsteams zugänglich gemacht werden. Der Kooperationsrahmen umfasst Unternehmen der Europäischen Union, Regierungsbehörden, zuständige Behörden für Cybersicherheit sowie das Büro für künstliche Intelligenz der EU. Diese Entscheidung fiel einen Monat nach der Veröffentlichung seines Cybersicherheitsmodells Mythos durch Anthropic. Die Einführung von Mythos hatte bei Außenstehenden Bedenken hinsichtlich potenzieller KI-gestützter Cyberangriffe auf kritische Software ausgelöst. Thomas Regnier, ein Sprecher der Europäischen Kommission, sagte während einer regelmäßigen Pressekonferenz am Montag: „Wir begrüßen die Transparenz von OpenAI sowie dessen Absicht, uns Zugriff auf neue Modelle einzuräumen." Er bestätigte, dass OpenAI bereits mit der EU darüber gesprochen habe und diese Woche weitere Gespräche über Modalitäten des Modizzugriffs stattfinden würden. Regnier ergänzte: „Dies ermöglicht es uns, die Bereitstellung des Modells genau zu verfolgen und sicherheitsrelevante Bedenken auszuräumen." Trotzdem hat Anthopic trotz eines Monats seit der Veröffentlichung von Mythos keinen Vorabprüfungszugriff für die EU gewährt. Laut Regnier befinden sich die laufenden Diskussionen zwischen der EU und Anthropic noch in einem „anderen Stadium". Obwohl beide Seiten bereits vier bis fünf Treffen abgehalten hätten, sei man noch nicht so weit wie im Fall der Lösung mit OpenAI. George Osborne, Leiter der öffentlichen Angelegenheiten von OpenAI und ehemaliger britischer Finanzminister, erklärte in einer Stellungnahme: „KI-Labs sollten nicht alleinige Schiedsrichter in Sachen Cybersicherheit sein, da Resilienz gegen Cyberbedrohungen auf Zusammenarbeit zwischen vertrauenswürdigen Partnern beruht. Neue Fähigkeiten im Bereich Netz-KI sollten europäischen Verteidigern zugutekommen und nicht wenigen privilegierten Akteuren vorbehalten bleiben.“ Darüber hinaus kündigte Osborne den „Cyber-Aktionsplan der EU“ von OpenAI an. Demnach werde man mit politischen Entscheidungsträgern, Institutionen und Unternehmen Europas zusammenarbeiten, um vertrauenswürdigen Stellen defensive Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die gemeinsame Sicherheit stärken, öffentliche Sicherheitsinteressen unterstützen und europäische Prioritäten widerspiegeln sollen.

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